Schichten werden Träume

Wenn alles still wird, beginnt etwas.

Es sind Momente, in denen nichts entstehen muss.

Und genau dort wächst Verbundenheit.


Meine Serie „It’s growing“

100 erfundene Pflanzenarten

Stand: 18/100

Schicht für Schicht entstehen neue Pflanzen.

Wo Arten verschwinden, lasse ich andere wachsen.

18%
Blütenkling und Klang No. 18
(KI-Visualisierung, keine reale Ausstellung)
Meeresgoldfäden No. 17
(KI-Visualisierung, keine reale Ausstellung)
Sternenweite No. 16
(KI-Visualisierung, keine reale Ausstellung)

Wenn Welten entstehen

(KI-Visualisierung, keine reale Ausstellung der Rauminszenierung)

Jede Pflanze ist eine eigene Welt. Doch erst in der Begegnung öffnen sich Welten, die keine von ihnen allein hervorbringen könnte.


Presse

Die „Heilbronner Stimme“ berichtete über meine Serie „It’s growing“.

Ich finde Ruhe, indem ich die Welt schichtweise neu erschaffe – bis sie zu träumen beginnt.

Katrin Ratzmann

Artist Statement

Wo die Wirklichkeit verstummt, finden meine imaginären Pflanzen ihren Platz. Ich bin ihre Gärtnerin. Sie zeigen, dass Fülle noch möglich ist.

Es begann am Küchentisch meiner Großeltern. Mit zwölf Jahren schenkte mir meine Oma Rosi ihr Pflanzenbuch. Ich zeichnete daraus Blumen ab. Dieses Buch führe ich jetzt weiter, aber ich dokumentiere nicht, ich erfinde. Jede Pflanze trägt einen Namen und einen Charakter. Wenn sie sich begegnen, entstehen Welten ohne Ende.

Daneben gestalte ich stillere Welten. In „Wiegenlieder der Nacht“ entfaltet sich Ruhe über schlafenden Kindern. In „Holding Drops“ hält der Kreis. Und immer wieder fällt Licht durch ein Gewächshaus, und ein Schmetterling sitzt auf einem Blatt.

Wie ein Garten wächst auch meine Kunst langsam. Sie kennt Zeiten des Wartens und des scheinbaren Stillstands. Gerade dort reift oft das heran, was später sichtbar wird.

Ich nenne meine Arbeitsweise „Traumschicht Methode“. Meine Bilder bestehen aus Farben, Papier und Transparenz. Ich male, collagiere und drucke, Schicht für Schicht, bis das Bild ein Eigenleben entwickelt. Ausgestanzte Kreise aus selbst gefärbtem Papier öffnen sich darin wie Tore in Traumwelten. Erst im Schreiben verstehe ich, was im Bild längst angelegt war. Und selbst dann bleibt seine Geschichte offen für neue Erinnerungen, Assoziationen und Entdeckungen. Meine Bilder erschließen sich langsam, wie ein Roman, den man immer wieder liest.

Schichten werden Träume.

Wir leben in einer Zeit, die Geschwindigkeit belohnt und Effizienz fordert. Doch echte Verbundenheit gelingt nicht durch Beschleunigung.

Meine Bilder sind keine Antworten. Sie sind Räume, die Träume ermöglichen. Orte, an denen du verweilen darfst, und Einladungen, deine eigene Verbundenheit zu spüren, wenn alles andere still wird.

Wer träumt, spürt sich besser und wird lebendig.


Meine Bilder entstehen meistens in leisen Abendstunden neben dem Bettchen meines jüngsten Sohnes, wenn der Tag zur Ruhe kommt.

In diesen Momenten findet sich, was tagsüber keinen Raum hat: Farbe, Stille und eine Welt, die langsam Form annimmt.

Wie in einem Garten braucht auch ein Bild seine Zeit zum Reifen. Es lässt sich nicht erzwingen.

Hier erfährst du mehr über mich: mein Kunststudium, meine Ausstellungen, meine künstlerische Entwicklung


Meine neue Serie „Holding Drops“

Wenn Farben halten. Für Momente, die still werden wollen.

KI-Visualisierung, keine reale Ausstellung


Bleib verbunden

Einmal im Monat öffne ich mein Atelier für dich.

Du bekommst Einblicke in meinen kreativen Prozess und siehst Details, die sonst verborgen bleiben. Du entdeckst neue Kunstwerke, bevor sie auf meiner Website erscheinen.

Du liest über das, was zwischen den Bildern geschieht.

Zweimal im Jahr erhälst du ein digitales Atelierblatt – ein Werk mit einer Geschichte von mir.


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