Einssein von Kunst und Natur – Mein kreativer Claim

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches
Meine Serien - Katrin Ratzmann


Hurra, ich habe einen Claim gefunden, der zu mir passt! Er heißt „Einssein von Kunst und Natur“. Wie kam ich dazu? Und was verbirgt sich dahinter? Diese beiden Fragen kläre ich in meinem Blogartikel.

Dieser Claim bestand bis Mitte März 2026. Er wurde abgelöst von „Schichten werden Träume“.

1. Mein persönlicher Weg

Im Blog-Kurs bei Judith „Sympatexter“ Peters lerne ich nicht nur das Bloggen, sondern auch, wie ich eine eigene Website aufbaue – eine Aufgabe, die mir zuvor unüberwindbar schien.

Zunächst hatte ich für meine Website diesen Claim als Arbeitstitel gewählt: „Kunst und Natur miteinander verbinden“. Ein guter Start, dennoch spürte ich, so sollte kein Claim formuliert sein. Ich hatte keine bessere Idee, obwohl ich nach einer optimierten Formulierung suchte. Wenn ein „Muss“ hinter einer Idee steht, wird es oft schwierig, kreative Gedanken zu entwickeln. Zwang ist keine fruchtbare Grundlage für einen kreativen Prozess. Möchtest du tiefer in kreative Prozesse eintauchen? Lies gern meinen Blogartikel „Was ist Kreativität und warum ist sie aktuell so wichtig?“!

Es dauerte noch ganze sechs Wochen, bis sich die zündende Idee für meinen Claim endlich meldete. Mir war gar nicht klar, dass ich unbewusst noch in diesem kreativen Prozess steckte. Ich hatte angenommen, dass ich mich erst zum Jahreswechsel wieder mit dem Claim beschäftigen würde. Plötzlich erlebte ich ein echtes Heureka-Erlebnis! Während ich auf dem Weg zum Bäcker war, kam mir wie ein Blitz aus heiterem Himmel in den Sinn: „Einssein von Kunst und Natur“. Zuerst erschrak ich, dann kam die Erleichterung und Freude: Hurra, ich habe meinen Claim! Und er passt gut zu mir.

Rückblickend kann ich darüber schmunzeln: Eine Woche zuvor hatte ich noch einen Blogartikel über Kreativität geschrieben. Vielleicht hat er mir unbewusst geholfen? Es ist erstaunlich, wie Inspiration oft genau dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Natur als Kraftquelle für Kreativität

2. Bedeutung meines Claims

„Einssein von Kunst und Natur“ spiegelt meine tiefgreifende Verbindung zwischen meinen Bildern und der natürlichen Welt wider. Kunst ist für mich nicht nur ein Ausdruck meiner Kreativität, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Natur selbst. Ich lasse mich von der Natur inspirieren. Besonders gern erkunde ich botanische Gärten, meinen eigenen Garten und den Wald, um neue Ideen zu sammeln und die unzähligen Wunder sowie faszinierenden Details der Natur zu entdecken und darüber zu staunen.

Die kreative Dynamik, die sowohl Kunst als auch Natur durchdringt, ist für mich von zentraler Bedeutung. In der Natur finde ich zahlreiche kreative Prozesse, die mir als Inspiration dienen. Viele Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel Käfer, zeigen symmetrische Muster und offenbaren damit die mathematische Eleganz der Natur. Besonders faszinierend sind die Verwandlungsprozesse, wie die Metamorphose des Schmetterlings, die mir die Kraft der Veränderung vor Augen führt. Ebenso beeindruckend ist die Fibonacci-Folge, die in der Natur, etwa bei Blütenblättern, zu finden ist und die Harmonie sowie Balance in der Schöpfung widerspiegelt.

Ja, die Natur ist Kunst. Doch wie verhält es sich umgekehrt mit meiner Kunst? Meine Werke fangen die Schönheit der Natur ein – ihre Farben, Formen, Strukturen. Sie schaffen einen Dialog zwischen Natur und Kunst. Einen Dialog, der dich einlädt, die Verbindung zwischen beiden zu spüren.

Meine Pflanzenbilder basieren auf Fotografien, die ich mit verschiedenen Kunsttechniken weiterbearbeite. So entsteht meine unverwechselbare Mixed Media Art, in der sich meine Bilder wie zarte Pflanzen entfalten. Sie wachsen und erblühen im Garten der Inspiration Schicht für Schicht. Mein Blogartikel „Im Fokus: Die ‚Traumschicht Methode‘ – Mein persönliches Kunstverfahren“ erklärt genau, wie einmalig mein künstlerisches Vorgehen ist. Besonders spannend wird es, wenn ich experimentelle Techniken wie kreatives Klecksen einsetze. Selbst in meinen Bildern, die meine schlafenden Kinder zeigen, finden sich Elemente aus Flora und Fauna wieder. In meinem Blogartikel „5 Kunsttechniken, die ich liebe, zu kombinieren“, erfährst du, welche Lieblingstechniken ich habe und wie ich sie kunstvoll verbinde.

Mit meinen Bildern möchte ich zeigen: Die Natur ist schön. Sie ist vielfältig. Sie ist zerbrechlich. Wir sind Teil von ihr. Wir stammen aus ihr. Meine Kunst erinnert daran: leise, langsam, schichtweise.

In dieser harmonischen Beziehung liegt Kraft. Sie inspiriert uns, die Welt mit neuen Augen zu betrachten. Gemeinsam können wir eine Welt schaffen, in der Kunst und Natur nicht nur nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig bereichern und verwandeln. Nur so können Räume erhalten bleiben und gedeihen, insbesondere Lebensräume für Pflanzen, Tiere und uns Menschen.

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Von Katrin

ÜBER MICH: "Schichten werden Träume" – das ist meine Kunst. Drei Werte leiten mich: Verbundenheit, Langsamkeit und Stillstand. Sie inspirieren meine künstlerischen Serien. Die bekannteste ist "It's growing": 100 imaginäre Pflanzen werde ich erschaffen. Wo Arten verschwinden, lasse ich neue wachsen. Jede Pflanze entfaltet sich in meiner "Traumschicht Methode" – Schicht für Schicht, durch Fotografie, Malerei, Collage und experimentellen Druck. In meinem Blog teile ich die Geschichten hinter den Bildern, gebe Einblicke in meinen Alltag als Künstlerin und Mutter und zeige als Gärtnerin imaginärer Pflanzen den Weg zu phantastischer Artenvielfalt. Mehr über mich findest du hier!

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