Zum 12. Februar 2026 zeige ich zwölf Hängebeispiele ausgewählter Arbeiten aus meinem Atelier. Die Bilder stammen aus verschiedenen Serien und sind als mögliche Raumsituationen gedacht.
In drei Räumen kreisen sie um mein zentrales Thema: Verbundenheit.
- Raum I – Liebe, Nähe und Stille
- Raum II – Entfaltung, Wachstum und Vielfalt
- Raum III – Herkunft, Erinnerung und Nostalgie
Sie zeigen unterschiedliche Zeiten und Zugänge meiner Arbeit und folgen dabei einem offenen, prozessorientierten Verständnis von Veränderung.
Raum I – Liebe, Nähe und Stille
Dieser Raum versammelt Arbeiten, die aus nächtlicher Nähe und stiller Aufmerksamkeit entstanden sind. Die Werke sind zurückhaltend und intim. Sie erzählen nicht, sie zeigen. Ihre Wirkung entfaltet sich langsam und verlangt nach Zeit.
Die Arbeiten aus meiner persönlichsten Serie „Wiegenlieder der Nacht“ verstehe ich als Teil eines gemalten Fotoalbums. Darin archiviere ich Momente der Verbundenheit mit meinen beiden Kindern, die bewahrt werden wollen. Im Raum entwickeln sie eine leise Präsenz, die nicht um Aufmerksamkeit bittet.


Raum II – Entfaltung, Wachstum und Vielfalt
In diesem Raum steht Verbundenheit mit der Natur im Mittelpunkt. Die hier gezeigten Arbeiten sind nicht geplant, sondern über Zeit, Beobachtung und Wandel entstanden. Mit Formen, die mich berühren. Mit Farben, die nachklingen. Mit dem, was wächst – langsam, organisch und in seinem eigenen Rhythmus.
Die Pflanzenbilder basieren auf eigenen Fotografien, die in Gewächshäusern in Dresden und Stuttgart entstanden sind. Die Serie „It’s growing“ und das Werk „Colourful Inside“ zeigen Momentaufnahmen eines fortlaufenden Prozesses. Im Raum wirken sie meditativ, zugleich lebendig und veränderlich.






Raum III – Herkunft, Erinnerung und Nostalgie
Dieser Raum präsentiert meine Wurzeln und meine anhaltende Verbundenheit mit meiner Heimatstadt Dresden. Zu sehen sind Arbeiten aus einer früheren künstlerischen Phase, die vor etwa zwanzig Jahren entstanden sind. Sie markieren einen anderen Zugang und eine andere Technik – und bilden einen stillen Ausgangspunkt meiner heutigen Arbeit.
Gezeigt wird unter anderem meine Schwarz-Weiß-Fotografie „Pure Magie“ aus dem Botanischen Garten Dresden, die als Initialbild für meine heutige Pflanzenserie „It’s growing“ gelesen werden kann. Die Arbeiten aus der Serie „Dresden im Herzen“ sind ebenfalls Fotografien, die ich damals mit „digitalen Pinseln“ weiterentwickelt habe.
In der Auswahl wird sichtbar, wie Linien abbrechen, wieder auftauchen und bestehen bleiben. Der Raum versteht sich als Übergang – zwischen meiner Herkunft und Gegenwart, zwischen Erinnerung und heutiger Haltung. Er zeigt meinen künstlerischen Ausgangspunkt und macht nachvollziehbar, warum mich Fotografie und Pflanzenmotive bis heute begleiten.





ÜBER MICH: „Schichten werden Träume“ – das ist meine Methode und meine Kunst. Drei Werte leiten mich: Verbundenheit, Langsamkeit und Stillstand. Sie inspirieren meine künstlerischen Mixed-Media-Serien. Die bekannteste ist „It’s growing“: 100 imaginäre Pflanzenarten werde ich erschaffen. Wo Arten verschwinden, lasse ich neue wachsen.
Jede Pflanze entsteht in meiner „Traumschicht Methode“ – Schicht für Schicht, durch Fotografie, Malerei, Collage und experimentellen Druck.
In meinem Blog teile ich die Geschichten hinter den Bildern, gebe Einblicke in meinen Alltag als Künstlerin und Mutter und zeige den Weg zu 100 neuen Pflanzen.
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