Im Fokus: Meine Serie „Dresden im Herzen“

Veröffentlicht am Kategorisiert als Meine kreativen Werke
Blaues Wunder von Katrin Ratzmann


Once upon a time… Von 2007 bis 2009 entstand meine Serie „Dresden im Herzen“. Dresden ist nicht nur meine Heimat, sondern ein unverzichtbarer Teil meiner Identität. Über dreißig Jahre lebte ich dort.

In diesem Artikel erzähle ich dir, wie die Serie entstand und warum Dresden immer in meinem Herzen bleiben wird.

Zusammen mit dem leidenschaftlichen Fotografen Dr. Jan Michael habe ich die Schönheit Dresdens und seiner Umgebung festgehalten – von den malerischen Landschaften in Pillnitz bis zu den historischen Ansichten von Moritzburg. Diese Fotografien habe ich mit „digitalen Pinseln“ in Photoshop bearbeitet und in romantische Bilder verwandelt, die die Seele dieser Stadt und seiner Umgebung einfangen.

Alle Bilder, auch wenn sie die Umgebung Dresdens zeigen, sind Teil meiner Dresden-Serie „Dresden im Herzen“. Das damalige Projekt trug den Titel „DaDA“: „Die andere Dresden-Ansicht“. Dieser Titel verweist darauf, dass es sich nicht um traditionelle Postkartenansichten handelt.

1. Inspiration durch Canaletto

Einen entscheidenden Impuls fand ich in einer klassischen Dresden-Ansicht von Bernardo Bellotto, besser bekannt als Canaletto. Fortwährend sah ich in meiner Kindheit den berühmten Canaletto-Blick auf Dresden, denn ein Fotodruck der Radierung „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“ hing über unserem Sofa. Mein Vater ist so tief mit diesem Bild verbunden, dass es heute noch sein Wohnzimmer ziert.

2. Authentizität behalten

Ich erinnere mich lebhaft an die Frage, die mir beim Verkauf meiner Postkarten gestellt wurde: „Warum sind da Kräne auf manchen Bildern zu sehen?“. Doch wie Canaletto einst, wollte ich die Realität nicht beschönigen. Auch er malte den Turm der Dresdner Hofkirche mit Baugerüst in seinem Canaletto-Blick.

Es ist mir wichtig, als Künstlerin authentisch zu bleiben und mich nicht den wechselnden Geschmäckern zu unterwerfen. Meine Realität gab es nur mit Kränen: Damals wurde in Dresden die Frauenkirche wiederaufgebaut.

Blick auf Dresden mit Frauenkirche (und Kränen)

3. Weitere Einflüsse

Die Einflüsse von Caspar David Friedrich, einem weiteren Künstler aus Dresden, sowie die Aquarelle meines Kunstprofessors Adolf Böhlich an der Technischen Universität Dresden haben meine Arbeiten ebenfalls maßgeblich geprägt. Ehrliche Gespräche mit ihm und anderen Dozenten wie Dr. Petra Resch und Lothar Rericha haben mir sehr geholfen, meinen künstlerischen Weg zu gehen und machten die Zeit meines Kunststudiums besonders wertvoll.

4. Von Postkarten zu Ausstellungen

Das Ergebnis all dieser Einflüsse waren nicht nur Postkarten und Kalender von Dresden, sondern auch Bilder, die ich für das Schloss Weesenstein und den Heimatverein Kesselsdorf im gleichen Stil geschaffen habe. Diese Projekte führten zu persönlichen Ausstellungen, die meine tiefe Verbundenheit mit meiner Heimat widerspiegeln.

Schnappschuss: Meine Ausstellung im Weesensteiner Schloss mochte ich sehr, 2007

5. Dresden: Meine Heimat und Identität

Wenn ich über Dresden spreche, erfüllt mich ein tiefes, warmes Gefühl: Diese Stadt ist nicht nur meine Heimat, sondern auch ein unverzichtbarer Teil meiner Identität. Schon als Kind durchstreifte ich mit meinen Eltern die unzähligen Museen, Burgen, Schlösser und Gärten von Dresden und seiner einzigartigen Umgebung. Wir wanderten durch die atemberaubenden Landschaften der Sächsischen Schweiz. Über dreißig Jahre lebte ich in Dresden, und diese Zeit hat unvergängliche Spuren in meinem Herzen hinterlassen.

Dresden wird immer einen besonderen Platz in meinem Leben einnehmen. Deshalb ist meine Serie „Dresden im Herzen“ für mich ein Evergreen – eine zeitlose Bilderserie, die den Charme dieser Stadt einfängt.

Katrin Ratzmann

Always in my heart.

Schnee gab es wirklich. Jan Michael nahm das Foto während eines Skilanglaufs auf den Elbwiesen auf. Danach kamen meine digitalen Pinsel zum Einsatz.

6. Meine damaligen Ausstellungen

Lass dich von den Schönheiten meiner Heimat verzaubern und erlebe die Emotionen und Erinnerungen, die meine Dresden-Serie zum Leben erweckt.

Von 1995 bis 2009 hatte ich 15 eigene Kunstausstellungen, darunter auch Ausstellungen mit meiner Dresden-Serie:

  • Technische Universität Dresden (drei Mal)
  • „Tills Heidegärten“ in Medingen
  • Hotel Königshof in Dresden
  • Alte Wache im Pillnitzer Schloss
  • Stadtarchiv der Landeshauptstadt Dresden
  • Zoo Dresden
  • Ambulanz des Herzzentrums in Dresden
  • Leibnitz-Institut für Polymerforschung in Dresden
  • Weesensteiner Schloss
  • Strahlentherapie des Friedrichsstädter Krankenhauses in Dresden
  • Heimatkreis Kesselsdorf
  • Stadtbibliothek Dresden-Neustadt
  • Galerie im Regierungspräsidium Dresden

Für Neugierige

Auf den Bildern findest du unter anderem einen typischen Elbdampfer, der majestätisch vor dem Hintergrund der Yenidze auf der Elbe ankert. Die Yenidze ist ein markantes Gebäude, das an eine Moschee erinnert und früher als Zigarettenfabrik in Dresden diente. Sie erscheint mehrmals auf meinen Bildern. Ich mag sie sehr.
Die schneebedeckten Elbwiesen, auf denen sich die Skispuren abzeichnen und die ich bereits im oberen Bilduntertitel erwähnt habe, bilden eine malerische Kulisse. Links im Hintergrund, nur schmal sichtbar, ragt der Dresdner Fernsehturm empor. Im Hintergrund erstreckt sich zudem filigran das Blaue Wunder, eine elegante blaue Brücke.
Fama erhebt sich auf der umgangssprachlich als „Zitronenpresse“ bekannten Glaskuppel des Lipsius-Gebäudes.
Ein weiteres Bild zeigt das Moritzburger Schloss in winterlicher Pracht, an dessen Fenstern sogar ein Adventskalender hängt. Pferde gibt es häufig in Moritzburg zu sehen.
Nicht zu vergessen ist die beeindruckende Dresdner Frauenkirche innerhalb der Stadtsilhouette. Hast du sie schon auf dem Bild mit dem schwarzen Bogen links entdeckt?

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Von Katrin

ÜBER MICH: "Schichten werden Träume" – das ist meine Kunst. Drei Werte leiten mich: Verbundenheit, Langsamkeit und Stillstand. Sie inspirieren meine künstlerischen Mixed-Media-Serien. Die bekannteste ist "It's growing": 100 imaginäre Pflanzenarten werde ich erschaffen. Wo Arten verschwinden, lasse ich neue wachsen. Jede Pflanze entsteht in meiner "Traumschicht Methode" – Schicht für Schicht, durch Fotografie, Malerei, Collage und experimentellen Druck. In meinem Blog teile ich die Geschichten hinter den Bildern, gebe Einblicke in meinen Alltag als Künstlerin und Mutter und zeige den Weg zu 100 neuen Pflanzen. Mehr über mich findest du hier!

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